Teebaumöl bei Erkältung
Durch Teebaumöl kann sowohl die Dauer als auch die Schwere einer Erkältung reduziert werden. Auch Folgeinfektionen, wie z.B. Bronchitis, Nebenhöhlen- und Ohrenentzündungen, können dadurch verhindert werden. Außerdem wirkt Teebaumöl auch gegen Viren und stärkt ganz allgemein das Immunsystem, wodurch viele Erkältungskrankheiten von vornherein verhindert werden können.
Vollbad
Nehmen Sie täglich ein heißes Bad, dem Sie acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl zugesetzt haben. Das wirkt als eine Art Inhalation und lindert gleichzeitig die Gliederschmerzen. Auch vorbeugend kann man zu Zeiten, in denen Erkältungskrankheiten grassieren, ein solches Bad nehmen. Danach gleich zu Bett gehen!
Falls Sie Fieber (kein hohes!) haben, empfiehlt sich ein solches Bad lauwarm. Auch danach gleich zu Bett gehen.
Grippezeit ist die Hochsaison für den Einsatz von Teebaumöl. Wenn die Viren überall lauern, ist Vorbeugung besonders wichtig.
TIP: Sie können auch ein Inhalationsgerät, das Sie in jeder Apotheke erhalten, verwenden.
Dampfbad
Geben Sie fünf Tropfen reines Teebaumöl in eine Schüssel mit kochend heißem Wasser, umhüllen Sie Kopf und Schüssel mit einem Handtuch und inhalieren Sie täglich einmal fünf bis zehn Minuten lang den heilsamen Dampf bei geschlossenen Augen. Dieses Dampfbad wirkt ganz allgemein lindernd, hilft aber auch besonders gegen Hustenreiz, Schnupfen und verstopfte Nase.
Einreibung
Stellen Sie eine Mischung aus drei Tropfen Teebaumöl auf einen Teelöffel Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl (aus der Apotheke) her und reiben Sie Brust, Rücken und Hals damit zweimal täglich ein. Besonders wirksam gegen Husten ist die folgende Mischung: fünf Tropfen reines Teebaumöl und fünf Tropfen Majoranöl (aus der Apotheke) mit einem Teelöffel Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl (aus der Apotheke) vermischen und zweimal täglich Brust und Rücken damit einreiben.
Spülungen
Bei Halsschmerzen fünf bis zehn Tropfen reines Teebaumöl in ein Glas warmes Wasser geben, gut verrühren und mindestens zweimal täglich damit gurgeln. Halten Sie sich warm (warme Socken etc.), und schützen Sie vor allem Hals- und Nackenregion vor Zugluft und Kälte.
Aromatherapie
Geben Sie einige Tropfen Teebaumöl auf ein Taschentuch und inhalieren Sie damit tagsüber mehrfach. Nachts einige Tropfen Teebaumöl auf das Kopfkissen geben. Während der gesamten Krankheitsdauer einige Tropfen Teebaumöl im Krankenzimmer verdunsten lassen.
Einreibung
a: Drei Tropfen auf einen Teelöffel reines Pflanzenöl; wirkt befreiend und entkrampfend auf Brust und Rücken
b: Fünf Tropfen und fünf Tropfen Majoranöl auf einen Teelöffel reines Pflanzenöl; entspannend und entkrampfend vor allem bei Husten
Spülung
Fünf bis zehn Tropfen in ein Glas Wasser, Gurgeln gegen Halsschmerzen
Aromatherapie
Einige Tropfen in der Aromalampe bzw. einem Schälchen mit Wasser; macht Atemwege frei, befreit die Luft von Keimen
Direkte Anwendung
Tropfen auf Stirn und Nase; macht Atemwege frei
Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Diese Erkrankung ist häufig eine Folge von Erkältungen, kann aber auch durch Allergien verursacht werden, besonders gegen Gluten (Eiweißbestandteil des Weizenmehls) und Kuhmilchprodukte.
Vollbad
Geben Sie acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl in das warme Badewasser.
Probleme mit den Nebenhöhen sind oft auch anlagebedingt. Wenn Sie eine starke oder länger andauernde Entzündung der Nebenhöhlen haben, sollten Sie zum Arzt gehen!
Dampfbad
Geben Sie fünf Tropfen reines teebaumöl in eine Schüssel mit kochend heißem Wasser. Inhalieren Sie fünf bis zehn Minuten mehrmals täglich bei geschlossenen Augen.
So wird die Nasenverstopfung gelindert und die Infektion bekämpft.
Direkte Anwendung
Verreiben sie einige Male täglich ein bis zwei Tropfen reines Teebaumöl auf Stirn und Nase.
Aromatherapie
Lassen Sie einige Tropfen Teebaumöl in Ihrem Schlafzimmer verdunsten – entweder im Luftbefeuchter der Heizung, in einer Aromalampe oder einfach in einem Schälchen mit kochend heißem Wasser.
Geben Sie einige Tropfen reines Teebaumöl auf ein Taschentuch und inhalieren Sie den Duft mehrmals täglich.
Weitere Maßnahmen
Manche Lebensmittel können die Infektion verschlimmern (oder sogar hervorrufen). Testen Sie deshalb – durch Weglassen in Ihrem Speiseplan -, ob Sie überempfindlich sind gegen Kuhmilch und Weizenprodukte.
Wichtig
Nebenhöhlenentzündungen können Folgeinfektionen hervorrufen - vor allem Ohrenentzündungen und, in seltenen Fällen, Hirnhautentzündung. In Zweifelsfällen deshalb unbedingt den Arzt aufsuchen!
Hilfe bei verstopfter Nase
Einen Schnupfen oder Katarrh holt man sich leicht. Diese Erkrankung ist so ansteckend, dass es zu bestimmten Jahreszeiten, gerade wenn es kalt und feucht wird, sein kann, dass kaum noch jemand davon verschont bleibt. Die Nase verstopft sich, wenn Schleimhäute in ihrem Inneren entzündet sind. Man sollte diese Allerweltskrankheit nicht zu leicht nehmen, denn leicht kann sie übergreifen auf Nasennebenhöhlen, Ohren und Hals. Auch hier sind Viren die Verursacher. Daher ist auch gegen den Katarrh das Teebaumöl vorzüglich einzusetzen, zur Bekämpfung der Viren, zur Heilung der Entzündung und zur Stärkung der Abwehrkräfte.
Bei trockener Luft trocknet auch die Nasenschleimhaut leicht aus. Dann haben die Viren ein leichtes Spiel, sich festzusetzen und Entzündungen hervorzurufen.
Dampfbad
Geben Sie drei bis vier Tropfen reines Teebaumöl in eine Schüssel mit kochend heißem Wasser und bedecken Sie Kopf und Schüssel mit einem Handtuch. Fünf bis zehn Minuten die Dämpfe tief einatmen, die Augen dabei (wegen der Gefahr zu starker Reizung) geschlossen halten. Sie können auch ein Inhalationsgerät verwenden.
Kompressen
Geben Sie einige Tropfen reines Teebaumöl auf ein heißes, feuchtes Taschentuch oder einen Waschlappen und legen Sie diese Kompresse fünf Minuten lang auf die Nase. Wiederholen Sie diese Anwendung mehrmals täglich, bis die Beschwerden abgeklungen sind.
Ohrenschmerzen
Haben Sie – vielleicht infolge einer Erkältung – Ohrenschmerzen, erwärmen Sie etwas Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl (aus der Apotheke) zusammen mit drei bis vier Tropfen reinem Teebaumöl im Wasserbad (nicht kochen lassen!).
Mit einer Pipette etwas körperwarmes Öl in das schmerzende Ohr träufeln und anschließend mit einem Wattebausch verschließen, damit keine Zugluft an das Ohr kommt. Den Vorgang mehrmals täglich wiederholen. In den Ohren ist nicht nur unser Gehörsinn, sondern auch der hochsensible Gleichgewichtssinn. Auch er kann durch Entzündungen beeinträchtigt werden.
Wichtig
Ohrenschmerzen können vielfältige Ursachen haben, denen der Fachmann nachgehen muss, um bleibende Schäden an dem empfindlichen Gehörorgan zu vermeiden. In Zweifelsfällen sollten Sie deshalb unbedingt zum Arzt gehen.

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