Teebaumöl in der Herstellung
Die Nachfrage nach Teebaumöl steigt weltweit, deshalb wird es nicht selten verfälscht oder gestreckt – gewöhnlich mit Cineol, das auch der Hauptwirkstoff von Eukalyptusöl ist und diesem den charakteristischen kampferähnlichen Geruch gibt. Ein solchermaßen verfälschtes Öl kann man an seinem süßlichen Aroma und seinem starken Kampfergeruch leicht erkennen.
Es ist interessant, dass jede dieser Substanzen – für sich genommen – nicht sonderlich wirksam ist. Erst aus der Kombination dieser Inhaltsstoffe ergibt sich die maximale Heilkraft des Teebaumöls – ein Phänomen, das als Synergie bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um das Zusammenwirken verschiedener Faktoren zu einer abgestimmten Gesamtleistung, wie wir diese z.B. auch beim Zusammenspiel von Muskeln bei Körperbewegungen kennen.
Synergie spielt bei vielen ätherischen Ölen eine wichtige Rolle. Dabei trägt immer die einzigartige Ausgewogenheit der Bestandteile – einschließlich der nur in Spuren vorkommenden Substanzen – zur Gesamtwirkung bei. Das macht übrigens auch verständlich, warum synthetisch hergestellte Produkte bzw. >>naturidentische<< Öle nie an die natürlich erzeugten Öle heranreichen können: Es ist schwierig, die komplizierte und mannigfaltige Mischung natürlich vorkommender Komponenten synthetisch nachzuahmen.
Achten Sie darauf, dass Sie ein Teebaumöl von zuverlässiger Qualität bekommen. Für Heilanwendungen ist ein gestrecktes oder verfälschtes Öl ungeeignet. Die besten Erfahrungen habe ich hier mit Produkten aus der Apotheke gemacht. Der Preis ist zwar etwas höher, aber es lohnt sich, hier nicht zu sparen und auf Qualität zu achten da das Öl sehr sparsam angewendet wird und eins 10 ml Flasche oft lange reicht.
Wirkstoffe in ihrer Zusammensetzung
Das ideale Gleichgewicht der Hauptbestandteile in einem frischen Qualitätsteebaumöl könnte wie folgt aussehen:
Alpha-Pinen | 2,5 Prozent
Alpha-Terpinen | 9,1 Prozent
Para-Cymen | 3,9 Prozent
1,8-Cineol | 4,3 Prozent
Gamma-Terpinen | 24,6 Prozent
Alpha-Terpineol | 2,3 Prozent
Terpinen-4-ol | 42,1 Prozent
Terpinolen | 4,1 Prozent

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